Wenn sich die Botschafter der Berufsbildung treffen…

Das Berufsbildungsforum Zürcher Unterland – Flughafen führte dieses Jahr seine Mitgliederversammlung bei der Sulser Group in Otelfingen durch. Wie dies bei solchen Anlässen üblich ist, stellte der Gastgeber René Bitterli am Anfang der Veranstaltung sein Unternehmen vor, danach folgte der geschäftliche Teil. Die Veranstaltung wurde durch die Sulser Group mit einem Apéro riche abgerundet.

Die Swiss ProWork AG ist ein Teil der Sulser Group und bietet schweizweit ein einzigartiges Konzept für die Integration von Langzeitstellensuchenden, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Anschlusslösung sowie IV-Bezügern. «In enger Begleitung mit unseren Teilnehmenden sowie den zuweisenden Stellen und deren Sozialberatern verfolgen wir das Ziel der Integration in den ersten Arbeitsmarkt» führt Geschäftsführer René Bitterli aus. Die Ausbildung welche die Swiss ProWork AG zu bieten hat ist breitgefächert und bietet Jugendlichen, aber auch bereits älteren Semestern erfolgsversprechende Programme an. «Das ist ganz im Sinne der Ausrichtung des Berufsbildungsforums, denn Berufsbildung findet lebenslang statt» unterstreicht der Präsident Urs Müller. Die Mitgliedschaft von Swiss ProWork AG beim Berufsbildungsforum ist daher eine grosse Bereicherung.  

Michael Ricklin, Präsident Bezirksgewerbeverband als Vizepräsident in den Vorstand gewählt
Die Mitgliederversammlung des Berufsbildungsforums musste infolge der Pandemie vom 31. März auf den 18. August verschoben werden. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten jedoch einige Aktivitäten in diesem Jahr wieder durchgeführt werden. «rent-a-stift» konnte bis zu den Sommerferien sogar alle geplanten 85 Klassen besuchen. schnuppy.ch ist neu nicht nur ein Begriff im Bezirk Dielsdorf, sondern findet nun auch Anklang in den Gemeinden des Bezirks Bülach. «LIFT», «fit4job» und das «Berufswahlportfolio» sind weitere Themenfelder des Berufsbildungsforums welche ebenfalls nun wieder an Fahrt gewonnen haben. Präsident Urs Müller spricht auch dem biz Kloten, welches das Forum fachlich unterstützt und gleichzeitig die wichtige Rolle des Sekretariats wahrnimmt, seinen herzlichen Dank aus.

Im Vorstand gibt es einen Wechsel. Kantonsrat Jürg Sulser will aus familiären Gründen kürzer treten und gab aus diesem Grund den Rücktritt aus dem Vorstand und als Vizepräsident. Präsident Urs Müller blickt auf impulsreiche Vorstandssitzungen zurück, welche er mit Jürg erleben durfte. Er ist glücklich, dass mit Swiss ProWork ein bisschen Sulser weiterhin mitschwingen wird und wünscht dem Patron alles Gute für seine Zukunft.

Der Nachfolger Michael Ricklin, Präsident des Bezirksgewerbeverbands Dielsdorf, wird von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zum Vorstandsmitglied und Vizepräsident gewählt. Urs Müller heisst den Unternehmer herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit.    

Das Berufsbildungsforum Zürcher Unterland – Flughafen setzt sich weiterhin ehrgeizige Ziele. Diese sind dank topqualifizierten und motivierten Vorstandsmitgliedern ohne Probleme zu erreichen, ist sich Präsident Müller sicher. Wir alle sind Botschafter der Berufsbildung und glücklich, dass wir im Zürcher Unterland und in der Flughafenregion einiges zu bieten haben.

Am 22. Juni 2021 fand in Kloten ein interessantes Referat mit der bekannten Erziehungswissenschaftlerin und emeritierte Professorin Margrit Stamm mit dem Titel «Lebenskompetenz schlägt Intelligenz» Was die Berufsbildung braucht um Talente zu entfalten, statt.

Am 10. April 2021 fand der Vorbereitungskurs rent-a-stift im Schulhaus Hinterwiden in Kloten statt. Dank der guten Vorbereitung war es ein gelungener Anlass. Herzlichen Dank an das rent-a-stift-Team (Willy Sonderer, Monika Lips und René Furrer) sowie an alle anderen Teilnehmenden für euer Engagement. Der Vorstand des Berufsbildungsforums Zürcher Unterland - Flughafen wünscht allen Lernenden viel Spass bei den Schulbesuchen im Zürcher Unterland.

Jugendliche und teils Eltern erlebten einen interessanten Einblick in die Berufswelt des Konstrukteurs. Es gibt Büros, bei welchen vor allem die Vorarbeit durch entwickeln und gestalten Priorität hat. Beim Produkte herstellen besteht öfter die Möglichkeit,dass man auf die Baustelle kann. Die Abwechslung macht es wohl aus, konnte man von den erfahrenen Berufsleuten vernehmen, welche viele interessante Aspekte aus ihrem Arbeitsumfeld aufzeigten.

Viele Lernende machen sich von der Berufsmatura betreffend Aufwand falsche Vorstellungen.
Der Informationsabend am Flughafen zeigte auf, welche Möglichkeiten es im Rahmen einer Berufsmatura gibt. Eine junge Optikerin erzählte gerne wie es ihr ergangen ist ,als sie von Anfang an diesen Weg gewählt hat, mit allen Hochs und Tiefs und schliesslich dem Glücksgefühl, das Ziel erreicht zu haben. «Es lohnt sich von Anfang an etwas mehr Aufwand auf sich zu nehmen!»

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